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Warum das Hochformat der Werbung im digitalen Zeitalter gut tut.

 Sowohl das Fernsehen als auch die Fotografie verwendeten seit jeher immer das Querformat. Dies ist vor allem dem Format der Geräte geschuldet: Computer haben meist einen Querformat-Bildschirm, Fernseher sowieso. Doch spätestens seit dem Smartphone ­– oder genauer: Spätestens seit Instagram und Facebook hat sich dies gewandelt.

Quadratisch vs. Querformat vs. Hochformat

Die Social Photo Community Instagram hat zunächst das quadratische Format für sämtliche Bilder und Videos im Feed festgesetzt. Nach einigen Updates konnten anschließend irgendwann auch Querformatbilder eingestellt werden. Doch vor allem die Instagram Story (und später auch IGTV) haben die Bilder- und Videowelt auf den Kopf gestellt: Querformat ist out. Hochformat ist in.

 Das ist wie eingangs beschrieben vor allem dem Gerät geschuldet: das Smartphone wird am häufigsten (und natürlich am einfachsten) im Hochformat gehalten. Daran haben sich nun auch sämtliche Video-Producer und Fotografen gewöhnt. Das Stichwort hierbei ist die bequeme, einhändige Bedienung. Das Gerät in einer Hand, mit dem Daumen wird geswiped, getippt, gewischt und gezogen.

Doch auch Werbetreibende ­– die seit einiger Zeit vermehrt Werbung in den sozialen Medien schalten – bieten ihren Endkunden Fotos und Videos im Hochformat an. Konzeptionell bedeutet dies einen großen Unterschied: Produkte werden anders arrangiert, der Endkunde und die möglichst einfache Rezeption der Werbeinhalte steht im Fokus. Dies bedeutet vor allem, dass auch die Funktionen der Social Media-Kanäle integriert werden: „Swipe up for more information“ ist dabei das gängigste Beispiel.

 

Fernseher, Radio und Zeitung auf dem Treppchen

Als Fernseher, Radio und Zeitung noch als Werbemedien auf dem Treppchen standen, fand meist keinerlei Interaktion mit der Werbung durch den Kunden statt. Kein swipen, tippen oder teilen der coolen neuen Kampagne zum Lieblingsprodukt. Entweder er kauft – oder halt nicht. Genau diese Funktionen, wie swipen, wischen und teilen, machen Werbung jedoch im 21. Jahrhundert einfacher und schwerer zugleich: aussagekräftige Statistiken, sichtbare Conversions, verwandte Produkte mit einer einfachen Verlinkung und genaues Tracking von Kundenverhalten vereinfacht die Interpretation von Kundenverhalten. Schwerer wird es nur, da das Nutzerverhalten von Instagram- und Facebook-Usern besonderer Aufmerksamkeit der Werbetreibenden bedarf.

Werbung auf Social Media oder auch: Social Ads

Diesen Fokus haben meist nur gute Marketing-Abteilungen oder Werbeagenturen, die hinter dem Unternehmen stehen. Wie bereits beschrieben, ist Werbung auf Social Media aber kein einfaches Geschäft: Die Funktionen der Social-Media-Kanäle müssen mit bedacht werden, eine intuitive Nutzung und Rezeption der Werbung ist von größter Wichtigkeit. Das verlangt eine gute Strategie und eine umso bessere Konzeption – noch vor der schönen Gestaltung. Eine Werbung kann noch so schön sein. Ist sie nicht einfach gestrickt und für den Nutzer „leicht bekömmlich“, wird sie kaum beachtet.

Dadurch verdrängen die sozialen Medien als Werbeplattform sowohl Fernsehen, Zeitung als auch Radio ganz selbstverständlich vom ersten Platz des Treppchens. Denn: Werbung auf Social Media bedeutet Werbung zum Anfassen. Die intuitive Nutzung und Rezeption von Werbung und die Möglichkeit des Austauschs mit Kunden, ist der größte Vorteil gegenüber traditionellen Medien. ­Dadurch verdrängt nicht nur Social Media althergebrachte Medien, sondern bedingt durch die Besonderheiten der Nutzung dieser Kanäle, verdrängt das Hochformat auch das Querformat.

Wie sieht eigentlich Hochformat bei schoenmueller aus?

Doch genügend Worte. Wir lassen (bewegte) Bilder sprechen. Ein Beispiel für hochformatige Werbevideos und -fotos liefern wir hier. Hier haben wir nämlich alles beachtet, was wir eingangs erwähnten – erst eine geeignete Strategie, anschließend eine sinnvolle Konzeption und zu guter Letzt eine schöne Gestaltung.